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Bob Ross Lebenslauf You need the dark to show the light


Robert "Bob" Ross wurde am 29. Oktober 1942 als Sohn eines Tischlers in Daytona Beach Florida geboren. In der neunten Klasse gab er die Schule auf und ging mit 18 zur US Airforce bei der er sich für 20 Jahre verpflichtete und im Medizinischen Bereich tätig war. Er erhoffte sich durch die Air Force in der Welt herumzukommen und andere Orte als Florida kennen zulernen. In einer seiner "The-Joy-of-Painting"-Folgen amüsierte er sich später darüber, dass er die erste Zeit in Florida stationiert war. "I joined the service to see the world and they sent me back home."
12 der 20 Jahre verbrachte er in Alaska. Über diese Landschaften erzählte und malte Bob Ross später in seiner Sendung "The Joy of Painting".

In Anchorage (Südalaska) nahm er seine erste Malstunden beim Alaska United Service Organizations Club. Über diese Landschaften erzählte und malte Bob Ross später viel in seiner Sendung "The-Joy-of-Painting". Unter anderem erwähnte er öfter mit einem Schmunzeln, dass er ausgerechnet im Januar dorthin versetzt wurde. Trotz der anstregenden Arbeit bei der Air Force nahm sich Bob viel Zeit um in Malkursen von Instructoren oder Universitäten das Malen zu erlernen und zu verbessern.

Eines Tages sah Bob die Malsendung von William "Bill" Alexander im Fernsehen. Er war sofort gefangen vom Charme und der Ausstrahlung Bill Alexanders, ebenso von dessen Maltechnik und seinen ungewöhnlichen Werkzeugen. Bob erkannte sofort, dass er die "Technik für Ungeduldige" gefunden hatte, nach der er die ganze Zeit gesucht hatte. Er nannte das später scherzhaft "the lazy man's technique". Später erlernte er die "Nass auf Nass Technik" von William/Bill Alexander und kopierte sein Malmesser (Später wurden sie Rivalen). Diese Technik erlaubte es ihn Ölschichten direkt aufeinander aufzutragen - damit war es möglich komplette Bilder innerhalb einer Stunde anzufertigen.

1981 war sein Dienst bei der Airforce beendet.

Bob Ross nahm ein Angebot William Alexanders an in dessen Firma (Alexanders Magic Company) in Salem, Oregon zu arbeiten. Mit nur 1000 Dollar in der Tasche lies er seine Frau Jane und seinen Sohn Steve in Alaska zurück um nach Oregon zu reisen wo er den Traum sah als reisender Künstler durch die Gegend zu ziehen um selber Kurse anzubieten. Als keiner Bob Ross für Kurse buchte, arbeitete er bei William Alexander und füllte Magic White in Dosen ab.

Da ihn aber feine Techniken mit denen man feinste Details zeichnen konnte zu lange dauerten entwickelte er eine Methode mit der man trotz grosser Pinseln gute Details produzieren konnte.

Ein Jahr nachdem Bob seine Tätigkeit bei der "Magic Company" aufgenommen hatte, besuchte Annette Kowalski eines seiner Seminare in Clearwater, Florida. Sie überedete ihn ein Seminar - "Paint-with-Bob" - in der Gegend von Washington, D.C. abzuhalten.Zu ihrer großen Enttäuschung blieben die Scharen von Schülern aus.

Die nächste Großstadt für weitere Versuche war das nördlich gelegene Philadelphia. Sie hielten auf ihrem Weg nach Philadelphia in Cherry Hill, New Jersey an, um einen Schüler aus ihrem letzten Workshop mitzunehmen. Dieser kam mit einer Videokamera in der Hand. Sie dachten, er wolle Bob filmen, um so seinen eigenen Privatlehrer zu Hause zu haben Bob gab ihm seine Zustimmung zum Filmen. Durch diese Kamera kam ihnen eine Idee - sie beschafften sich eine Video-Ausrüstung und versuchten Mal-Videos zu machen. Als sie ein winziges Hotelzimmer zu einem Mini-Studio umfunktionierten, mussten sie zuerst den neugierigen Hotelmanager davon überzeugen, dass sie hier Techniken zur Landschaftsmalerei filmen wollten und keine Schmuddelfilme produzieren, wie dieser zuerst dachte.

Die Zeit verging, aber der grosse Durchbruch blieb aus. Eines Tages bekamen Bob & Annette von einem Schüler eine Million Dollar Startkapital. Dieser wollte jedoch 25% jeden Gewinnes haben. Annettes Mann Walt riet ihnen ab und sie schlugen das Angebot ab.

1983 zog es sie nach Chicago. Dort gab es den Lokalsender PBS. Dort kauften sie sich 60 Sekunden Werbung wärend der bekannten Phil Donahue Show (der Urvater aller daily Late Night Shows). Während der Dreharbeiten zu dem sechzig Sekunden-Spot in der PBS-Station WNVC-TV in North-Virginia bearbeiteten, zog Bob das gesamte technische Personal des Senders in seinen Bann. Immer mehr Senderpersonal kam dazu, zum Schluss auch der Manager des Senders. Walt nutzte diese günstige Gelegenheit, um die Verantwortlichen des Senders dazu zu bringen, eine ganze Serie mit Bob zu produzieren. 13 Folgen zu jeweils 26 Minuten waren geplant.

Um alle Bilder in der festgelegten Zeit fertig zu stellen, waren endlose Proben erforderlich, mit Bob am Pinsel und Annette an der Stoppuhr. Aber nach sehr vielen "Takes" war die Serie endlich fertig. Bob und Annette waren sehr stolz auf ihr Werk, auch wenn es technisch noch nicht so perfekt war. Endlich waren Bobs Träume dabei, wahr zu werden.

Mit seiner freundlichen Art und seiner angenehmen Stimme schaffte er es sehr schnell eine grosse Fangemeinde aufzubauen. Seine einfache und schnelle Art Bilder zu malen war genau so beliebt wie seine Sprüchen (Jeder braucht einen Freund, Gotts kleine Creaturen brauchen auch einen Platz zu leben,...) und Erzählungen welche er neben dem Malen erzählte.
Bob Ross drehte insgesamt dreiunddreißig Serien von "The-Joy-of-Painting" und malte ca. zwanzigtausend Bilder

Bob Ross starb am 4. Juli 1995 in New Smyrna Beach, Florida im jungen Alter von 52 an Krebs. Seine Frau Jane verstarb bereits 1993. Er hat einen Sohn Steven welcher einige Male in seinen Sendungen auftrat und Instructor ist.

Trotz seinen Todes hat seine Show nie an popularität verloren. Eine seiner besten Freunde (Annette Kowalski) entwickelte sogar seine Methode weiter um damit Blumen malen zu können.

Auch heute, neun Jahre nach seinem Tod, zieht Bob immer noch die Menschen in seinen Bann und gewinnt täglich neue Anhänger. Er vermittelt nicht nur seine Maltechnik, sondern auch sein positives Lebensgefühl und Denken waren genau so beliebt wie seine Sprüche "let's give him a friend, everybody needs a friend", "god's little creatures need a place to live" und Erzählungen, welche er während des Malens erzählte: "make up little stories in your mind", "make this funny noises when you paint". Auch seine Fans wurden jederzeit von ihm bedacht und gelobt: "I get so many letters from folks telling me that I'm like a member of their family; it's a fantastic feeling."

Happy painting, and God bless.

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